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Glücksspiel kann süchtig machen

Was bedeutet Glücksspielsucht?

Glücksspiele sollen unterhalten und Spaß machen. Für manche Menschen führen sie jedoch zur Abhängigkeit.

Sie können ihr Spielverhalten nicht mehr kontrollieren und das Glücksspiel dominiert ihr Leben. Es wird unmöglich, dem Reiz des Spielens um Geld zu widerstehen. Sie hoffen bei jedem Spiel auf den ganz großen Gewinn.

Daraus entstehen oftmals erhebliche finanzielle Verluste. Aber auch soziale Probleme können die Folge der Spielsucht sein.

Spiel mit Vernunft

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Glücksspiel und Jugendschutz

Für Minderjährige sind alle Glücksspiele verboten. Sie sind leichter beeinflussbar und oft risikobereiter als Erwachsene. Ihr Gefährdungspotential, eine Spielsucht zu entwickeln, ist daher besonders groß. Auch die Folgen des pathologischen Glücksspiels treffen Kinder und Jugendliche viel stärker als Erwachsene. Wir alle sollten daher Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass Minderjährigen der Zugang zu Glücksspielen verwehrt wird.

Der Jugendschutz wurde in den Glücksspielstaatsvertrag aufgenommen, der den rechtlichen Rahmen zum Glücksspiel in Deutschland festlegt.
Seit 2008 definiert er die folgenden Ziele:

  • Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht

  • Begrenzung des Angebotes von Glücksspielen

  • Durchsetzung des Jugend- und Spielerschutzes

  • Ordnungsgemäße Durchführung der Glücksspiele und Schutz der Spieler vor betrügerischen Aktivitäten

Wir stellen daher mit anerkannten Prüfungsverfahren sicher, dass Minderjährige vom Glücksspiel ausgeschlossen werden.