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Die Tatsache, dass das Spiel mit dem Zufall schon seit Jahrtausenden einen gewaltigen Reiz ausübt, ist bestimmt kein Zufall. Doch bevor wir uns in Spekulationen verlieren, warum Menschen ihr Glück versuchen, beschäftigen wir uns lieber mit der Frage, seit wann sie es tun:
Das älteste uns bekannte Glücksspiel ist das Würfeln. Wie archäologische Funde belegen, reicht seine Geschichte mindestens bis in die Bronzezeit zurück. Was die frühen Formen des Würfelspiels allerdings sehr deutlich von späteren Varianten unterscheidet, ist das Spielmaterial. Im Mesopotamien der Jahre gegen 3000 v. Chr. konnte man nämlich noch nicht einfach auf Würfel aus Kunststoff, Holz oder auch nur Stein zurückgreifen, sondern musste sich seine „Knobel“ mühselig aus Knochen zurechtschnitzen.
In Knochenarbeit in einem ganz anderen Sinn ausarten konnte das Würfeln dann rund 3 Jahrtausende später in unseren eigenen Gefilden. Laut dem berühmten römischen Geschichtsschreiber Tacitus nahmen die Germanen das Würfelspiel nämlich so ernst, „dass sie in einem allerletzten Wurf um ihre persönliche Freiheit und ihr Leben kämpfen, wenn sie alles andere verloren haben“. Ob Cherusker, Teutonen & Co. tatsächlich bereit waren, ein so hohes Verlustrisiko einzugehen, bleibt aber zweifelhaft. Denn heutige Historiker betrachten Tacitus nicht als einen Berufskollegen, auf dessen Aussagen man sich stets verlassen kann, sondern eher als einen Mann, der teilweise recht spielerisch mit der Wahrheit umging.
Obwohl die weltlichen und die geistlichen Obrigkeiten des Spätmittelalters immer wieder Versuche unternahmen, das Glücksspiel einzudämmen, oder es gar vollständig verbieten wollten, verbreitete sich das Spiel mit dem Zufall gerade in den Jahren zwischen 1250 und 1500 in hohem Tempo. Ihren Teil dazu bei trugen die Spielkarten, die vermutlich im 7. oder 8. nachchristlichen Jahrhundert in China erfunden wurden und von dort aus über Indien und Persien nach Europa gelangten. Aus unserer lokalen Sicht besonders bemerkenswert: Das weltweit älteste erhaltene Kartenspiel ist das Stuttgarter Spiel aus dem Jahr 1430.
Dass Lose bereits in der Antike wohlbekannt waren, wissen wir unter anderem aus der Bibel. Es geht aber auch aus einer römischen Quelle hervor, der zufolge in der Regierungszeit von Kaiser Augustus beispielsweise Ziegenhaardecken, Schwämme, Rührlöffel und Zangen verlost wurden. Lotterien im eigentlichen Sinne entstanden jedoch erst wesentlich später, nämlich gegen Ende des Mittelalters bzw. zu Beginn der Frühen Neuzeit. Als Vorläufer des heutigen Zahlenlottos gilt das „Lotto di Genova“, das erstmals für das Jahr 1643 dokumentiert ist. Über die Stationen Mailand (1665), Rom (1670), Turin (1674) und Neapel (1682) verbreitete es sich von Genua aus zunächst in Italien, um anschließend Anhänger in ganz Europa zu gewinnen.
Dadurch trat es allerdings bald in Konkurrenz mit der bereits etablierten „holländischen Lotterie“, deren Ursprünge ein gutes Stück weiter zurückliegen, nämlich in den Niederlanden des 15. Jahrhunderts. Da sämtliche späteren Klassenlotterien, also insbesondere auch das SKL-Millionenspiel und das NKL-Millionenspiel, in der niederländischen Art der Lotterie wurzeln, steht Glöckle seit 130 Jahren mit seinem Angebot in einer großen Tradition. Wer sich für uns entscheidet, entscheidet sich für Glücksspiel in besonders sicherer und besonders seriöser Form. Sowie für Gewinn-Chancen mit staatlicher Garantie.
Die Geschichte des Glücksspiels ist, wie schon gesagt, unendlich interessant. Aber der Raum, der uns für diesen Artikel zur Verfügung steht, ist leider nicht unendlich groß. So gern wir jetzt noch über typische Casino-Spiele wie Roulette, Black Jack oder Baccara sprechen würden, so klar ist doch, dass wir allmählich zum Ende kommen müssen. Und auf die allerneuesten Entwicklungen wie Online-Glücksspiel und Sportwetten per App kommen wir in Zukunft bestimmt auch noch einmal zurück.
Ebenso alt wie das Glücksspiel selbst ist die Neigung zu einem problematischen Spielverhalten, aus dem sich eine Spielsucht entwickeln kann. Obwohl sich die Experten einig sind, dass von unserem Angebot eine deutlich geringere Gefahr ausgeht als von anderen Glücksspielformen, sind wir uns unserer Verantwortung für die Spielsuchtprävention bewusst. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen hilfreiche Informationen und Beratungsmöglichkeiten zu diesem ernsten Thema zur Verfügung.