Symbole und Rituale begleiten Menschen überall auf der Welt – wie die Lust am Spiel
Aberglaube begleitet die Menschen seit jeher. Ob Glücksbringer, Talismane, bestimmte Zahlen oder Rituale vor wichtigen Ereignissen – viele Menschen hoffen, ihr Glück beeinflussen zu können. Besonders, wenn es um den Zufall, um Hoffnung und große Wünsche geht, neigen Menschen zum magischen Denken. Ganz besonders gilt das auch für das Spiel. Sei es Fußball, wo mancher Spieler den vorm Spiel den Rasen berührt und sich bekreuzigt, wo Fans stets dieselbe Weste tragen oder beschwörende Gesänge anstimmen. Sei es beim Würfeln, wo mancher auf die Würfel spuckt oder den Würfelbecher stets gleich oft schüttelt. Oder sei es beim Glücksspiel um Geld, wo Mitspieler auf bestimmte Zahlen oder Rituale setzen. Beim Spielen in der Klassenlotterie verlassen sich viele Menschen auf ihre „Glückszahlen“, spielen immer denselben Losabschnitt oder kaufen Lose zu bestimmten Zeiten.
Wie im Leben, so ist es auch mit den Spielen der Klassenlotterien: Nur, wer mitmacht, kann gewinnen – und ein bisschen Gück gehört immer dazu. Dann schreibt das Leben die schönsten Gewinner-Geschichten. Aberglaube entsteht oft aus dem Wunsch nach Kontrolle. Da der Mensch nicht alles im Leben beeinflussen kann, versucht er es mit vermeintlich magischen Mitteln. Seit Alters her werden Symbole mit Bedeutung aufgeladen.
Eine Liste bekannter Glücksbringer:
- Vierblättriges Kleeblatt
Herkunft: Vor allem in Europa verbreitet
Bedeutung: Da es sehr selten ist, galt es schon früh als Zeichen für besonderes Glück. Die Blätter stehen symbolisch für Hoffnung, Glauben, Liebe und Glück.
- Marienkäfer
Herkunft: Christlich-europäischer Raum
Bedeutung: Er wurde der Jungfrau Maria gewidmet und galt als göttlicher Schutzbringer. Ein Marienkäfer auf der Hand soll Glück bringen.
- Glücksschwein
Herkunft: Deutscher Kulturraum
Bedeutung: Im Mittelalter stand ein Schwein für Wohlstand und Reichtum.
- Hufeisen
Herkunft: Europa, besonders aus dem Mittelalter
Bedeutung: Eisen galt als Schutz vor bösen Geistern. Das Hufeisen über der Tür sollte Glück ins Haus bringen und Unheil fernhalten.
- Schornsteinfeger
Herkunft: Mitteleuropa
Bedeutung: Früher verhinderten Schornsteinfeger Hausbrände und galten als Lebensretter. Ihre Anwesenheit wurde mit Glück und Sicherheit verbunden.
- Glückszahl Sieben
Herkunft: Antike und Religion (z. B. Bibel)
Bedeutung: Die Sieben steht für Vollkommenheit und Harmonie. Sie ist eine der bekanntesten Glückszahlen weltweit.
- Elefant (mit erhobenem Rüssel)
Herkunft: Asien und Afrika
Bedeutung: Der Elefant symbolisiert Stärke, Weisheit und Glück. Ein erhobener Rüssel gilt als besonders glückbringend.
- Glückspfennig
Herkunft: Europa
Bedeutung: Eine gefundene Münze, besonders mit der Kopfseite nach oben, steht für finanzielles Glück und Wohlstand.
Was, wenn eine schwarze Katze unter einer Leiter hindurchgeht?
Ein Aberglaube oder Volksglaube lässt sich häufig nicht genau erklären. Gerade das bietet in unserer oft rational geprägten Alltagswelt einen besonderen Reiz. Viele Bräuche und Redensarten haben sich erhalten, ihr Ursprung verliert sich bisweilen in der Geschichte. „Scherben bringen Glück!“ Vielleicht einfach ein Trost für den, dem etwas Schönes heruntergefallen ist? Schließlich heißt es auch „Glück und Glas – wie leicht bricht das!“
Man soll nicht unter Leitern durchgehen und schwarze Katzen bringen auch Unglück, weiß der Volksmund. Was ist, wenn beides zusammenkommt? Bringt Unglück mal Unglück vielleicht wieder Glück? Wir wissen es nicht … Freitag, der 13. genießt einen zweifelhaften Ruf. Wir können versichern: Auch an Freitagen, die auf den 13. Tag eines Monats fallen, wird bei Glöckle gewonnen!
Aberglaube oder Wissenschaft? Warum nicht beides…?
Manche belächeln den Glauben an Glücksbringer, an Talismane oder persönliche Mutmacher. Dabei haben diese Dinge durchaus einen – auch wissenschaftlich belegbaren – Zweck. Wer beispielsweise in eine Prüfung geht und dabei auf seinen persönlichen Glücksbringer vertraut, der ist womöglich ruhiger und positiver gestimmt – und besteht so die Prüfung auch besser. Zuversicht, der Glaube an ein gutes Ende hat auch schon viele kranke Menschen wieder gesund werden lassen. Glücksbringer können also durchaus tatsächlich Glück bringen.
So ist es auch bei der Lotterie. Man muss an das Glück glauben und mitspielen – nur so kann man auch gewinnen. Die Klassenlotterie hat eine lange Tradition und wird oft in Gemeinschaften oder Familien gespielt. Manche Gewinner haben die Lose ihrer Eltern übernommen. Und für viele ist die Glöckle-Glocke zu einem Glücksbringer geworden … Viele Menschen verbinden damit positive Erinnerungen, wie das gemeinsame Träumen von einem Gewinn oder Gespräche über Zukunftspläne. Der mögliche Gewinn steht dabei nicht nur für Geld, sondern auch für neue Chancen, Sicherheit und die Erfüllung von Wünschen: Endlich nicht mehr arbeiten müssen. Die Familie unterstützen. Die Welt erkunden. Finanziell unabhängig sein.
Und das Beste: Alle SKL- und NKL-Gewinne sind staatlich garantiert und im SKL-Spielplan und im NKL-Spielplan festgelegt. Die Gewinn-Chancen sind mathematisch ermittelt und stehen fest. Ob Sie Ihre persönlichen Gewinn-Chancen mit einem Glücksbringer steigern können, das wissen wir nicht. Sicher ist: Mit mehreren Losnummern steigern Sie Ihre Chancen enorm.
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