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Es ist eigentlich naheliegend: Als Klassenlotterie, die seit Jahrzehnten direkt mit dem Glück zu tun hat, interessiert sich die SKL für die verschiedenen Aspekte dieses großen Gefühls: Glück. Was macht glücklich? Welche Chancen bieten sich? Wo sind die Menschen besonders zufrieden?
Der SKL-Glücksatlas erfasst regelmäßig die Zufriedenheit der Menschen in Deutschland. Die Ergebnisse finden dabei weithin Beachtung. Schließlich zeigt die Befragung, in welchen Städten es sich aus Sicht der Bewohner am besten lebt. Und der Gewinner mag manchen überraschen…
SPIEGEL online berichtet: »Die Lebenszufriedenheit der Deutschen hat sich auf einem hohen Niveau stabilisiert«, sagt Bernd Raffelhüschen, wissenschaftlicher Leiter des »Glücksatlas« und Professor an der Universität Freiburg, laut Mitteilung. Partner des Glücksatlas ist die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL). … Und: »Die Erholung nach der Pandemie ist abgeschlossen«, konstatiert Raffelhüschen.
Es gibt tatsächlich gute Nachrichten: Die Lücke in der Lebenszufriedenheit zwischen Ost und West schließt sich zunehmend. Und: In fast allen deutschen Großstädten ist die Lebenszufriedenheit deutlich gestiegen. Menschen in Deutschlands größten 40 Städten wurden befragt – und viele fühlen sich offensichtlich sehr wohl dort, wo sie leben. Es sind vor allem die kleineren Städte, die gegenüber den Metropolen punkten können. Sie sind häufig beschaulicher und wirken gemütlicher und sicherer. Da macht selbst der oft größere Wohlstand in den Städten mit mehr als 400.000 Einwohnern nicht wett. Geld trägt eben zur Lebenszufriedenheit bei, ist aber nicht alles. Auffallend: Zu große Unterschiede in der Zufriedenheit wirken sich negativ im Gesamt-Ranking aus.
Die Stadt auf dem ersten Platz der Zufriedenheits-Hitparade ist eine alte Bekannte: Kassel hat seine Spitzenposition verteidigt. Als überschaubare Universitätsstadt mit mehr als 200.000 Bewohnern hat Kassel viel Lebensqualität zu bieten. Grün- und Erholungsflächen zieren die nordhessische Stadt, die medizinische Versorgung und das kulturelle Angebot sind gut. Bemerkenswerte 56 Prozent der Kasseler Bevölkerung gehören nach eigenen Angaben zu den Hochzufriedenen. Wirklich unzufrieden sind nur 3 Prozent. Das Glücksniveau der Einwohner ist nicht von starken Differenzen geprägt. In Kassel gelingt es offenbar, auch Menschen mit bescheideneren finanziellen Möglichkeiten ein zufriedenstellendes Leben zu ermöglichen.
Ziemlich überraschend für einige ist sicher auch der Zweitplatzierte im Ranking: Krefeld hat sich vom schon beachtlichen Platz 5 im letzten Jahr noch weiter nach vorne geschoben. Das zeigt, dass die Zufriedenheit der Bewohner mit ihrer Stadt nicht unbedingt mit deren Attraktivität für Touristen zusammenhängt. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen scheinen nicht das Ausschlaggebende zu sein. Die subjektive Lebenszufriedenheit der Krefelder liegt über dem, was objektive Wohlfahrtsindikatoren vermuten ließen. Kein Einzelfall übrigens: Auch Mönchengladbach und Duisburg haben es unter die ersten 10 geschafft.
Düsseldorf, Augsburg und Aachen belegen – durchaus etwas erwartbarer – die Plätze 3 bis 5. Während Düsseldorf und Augsburg als recht wohlhabend gelten, dürfte bei Aachen die Familienfreundlichkeit eine Rolle gespielt haben.
Bemerkenswerte Resultate gibt es auch am unteren Ende der Skala. So liegen Karlsruhe und Wiesbaden gerade noch vor Schlusslicht Rostock, obwohl beiden Städten eine eher hohe Lebensqualität nachgesagt wird. Auch Berlin, einst als „arm, aber sexy“ bezeichnet, bleibt hinter den Erwartungen zurück. Die Hauptstadt kommt nur auf Platz 37 und zeigt einmal mehr: Der SKL-Glücksatlas ist stets für Überraschungen gut. So wie die SKL-Spiele.
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