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Blumenpracht als Präsent

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Die Sprache der Blumen

Was die floralen Botschaften bedeuten

Ob als Geschenk oder kleine Aufmerksamkeit: Blumen passen immer, auch abseits des Valentinstags. Bei der Blumensorte und -farbe gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Nelke, Lilie, Sonnenblume und Tulpe – Politisch und wirtschaftlich bedeutend

Die historische Bedeutung von Nelken geht bis in die Französische Revolution 1789 zurück. So trugen Adelige, die mit der Guillotine hingerichtet wurden, während dieser Zeit beim Gang zum Schafott oft eine rote Nelke im Knopfloch, um damit ihre Unerschrockenheit auszudrücken. Zudem fungierte sie als politisches Abzeichen für alle Königstreuen, Emigrierende sowie ihre Partei. Ihre bis heute gültige, nicht-politische Farbinterpretation lässt sich sogar bis ins viktorianische Zeitalter zurückführen: Gelbe Nelken stehen für Verachtung, weiße für Verfügbarkeit, rosafarbene für Bewunderung und rote für die Liebe.

Auch die Lilie hatte in der französischen Historie einen symbolischen Charakter. So hatten die französischen Könige anfangs eine Lilie, später drei in ihrem Wappen. Bis heute bleibt die Lilie ein echter Blumenexot: Manche lieben ihren verführerischen Duft, den anderen ist er zu intensiv – aber über ihre Schönheit sind sich alle einig. Die Lilie steht für Reinheit und ihr Farbspektrum reicht von strahlendem Weiß über kräftiges Orange bis hin zu mysteriösem Violett.

Wie die Nelke und die Lilie hat auch die Sonnenblume symbolische Strahlkraft: Ihre Attribute lauten fröhlich, warm und lebensfroh. So wurde die Sonnenblume auch zum Zeichen für Freiheit und Zuversicht während der Hippie-Bewegung in den 1960er Jahren. Beschenkte, die einen Strauß Sonnenblumen bekommen oder eine in ihrem Bouquet finden, können das als Zeichen deuten, dass das Gegenüber sie gerne mag oder einfach Danke sagen möchte – ganz nach dem Motto „die Sonne geht jetzt für dich auf“.

Ein etwas anderer Hype entstand im 17. Jahrhundert, als die Tulpe erstmals aus der Türkei in die Niederlande kam. Aufgrund der enormen Popularität der Tulpenzwiebeln entstand reger Handel. Bis heute ist die Tulpe eine der beliebtesten Schnittblumen und ihre Farben stehen für Emotionen: Weiß bedeutet Verschlossenheit, Gelb Fröhlichkeit, Orange Energie und Rosa Zuneigung.

Pfingstrose, Narzisse und Gerbera: Für Liebe und Leben

Paeonien – auch besser als Pfingstrosen bekannt – sind meist nur für kurze Zeit, von April bis Juni, verfügbar. Das ist nicht der einzige Grund, warum sie so begehrt sind. Wenn sich ihre Blüten öffnen, geht einem sprichwörtlich das Herz auf. Kein Wunder also, dass die Pfingstrose ein Zeichen für Romantik ist. Des Weiteren symbolisiert sie auch Geborgenheit und Weiblichkeit, und in China soll sie Reichtum und Glück bringen.

Den Ruf als Frühlingsboten haben Narzissen. Kein Wunder, denn sie blühen rund um Ostern und symbolisieren Frische, Lebendigkeit und Fruchtbarkeit. Sie können aber auch als Hinweis auf Eitelkeit und Egoismus gedeutet werden. Der Grund: Ihr Name leitet sich vom griechischen Jüngling Narziss ab, der sich in sein Spiegelbild verliebte.

Wer seine aufrichtige Freundschaft ausdrücken will, schenkt einen Strauß Gerbera. Orangefarbene Gerbera spendet Kraft und Mut – zum Beispiel bei Krankheit oder Verlust. Und Rot steht, wie bei allen anderen Blumen auch, für die Liebe.

Bild: ©gettyimages / Aleksandr Zubkov

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