Wissen, wie der Hase läuft

Osterkorb mit Ostereiern hängt an einem Zweig.
© gettyImages / Alessandra Bucci

So werden Osterkranz, Eier und Co. zum echten Hingucker

Spätestens um die Osterfeiertage herum hat der Frühling finalen Einzug gehalten. Ganz gleich ob die Eiersuche zwischen blühenden Osterglöckchen oder den ersten Grashalmen, die sich durch die Schneedecke kämpfen, stattfindet, bunt soll es zu den Feiertagen vor allem zu Hause zugehen. Wie Sie mit wenigen Handgriffen den Osterzauber in Ihre eigenen vier Wände bringen, erfahren Sie hier:

Osterkörbchen

Gerade in der katholischen und der orthodoxen Kirche gehört das Osterkörbchen zu einer der wichtigsten Traditionen zum Osterfest. In der Vergangenheit wurden die Osterkörbchen oder Körbe mit Leckereien befüllt und am Karsamstag in der Kirche gesegnet. Am Ostersonntag dienten die Speisen dann als Frühstück für alle, die sich zum Fest versammelten. Die Mahlzeit sollte nicht nur kräftigen, sondern auch Glück und Gesundheit bescheren. Noch heute spielt das Osterkörbchen eine wichtige Rolle beim Osterfest und darf als Dekoration nicht fehlen. Dabei können Bastelfans eine Alternative zur klassischen Version ganz einfach selbst kreieren. Fast alles, was dafür benötigt wird, findet sich in der Natur. Aus Laub, Stroh, Geäst, etwas Holzleim sowie einer geeigneten Form, die quasi als Schablone für das Osterkörbchen dient und etwas Folie, um die Form zu schützen, wird im Handumdrehen ein Osterkörbchen im Natur-Look. Hierfür die Naturmaterialien zunächst in einer Schale nach Belieben vermischen. Je vielfältiger und bunter die Mischung, desto schöner das Ergebnis. Die Materialien werden im Anschluss mit einer guten Portion Holzleim vermengt – wer sein Körbchen für draußen bastelt, sollte dabei unbedingt auf wasserfesten Leim achten. Wenn alle Materialien gut vermischt sind, die ausgewählte Form, beispielsweise eine Salatschüssel oder ein Eimer, mit Folie auskleiden, sodass die Leim-Masse nach dem Trocknen wieder gut abgelöst werden kann. Die Masse in die ausgekleidete Form gießen und gegen die Innenwände drücken. Hierbei empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen. Um dem Körbchen noch mehr Stabilität zu geben und beim Trocknen zu helfen, eignet sich die Verwendung einer Negativform. Hierfür kann ein kleinerer Topf mit Steinen oder Sand gefüllt in die Form platziert werden. Das Osternest sollte je nach Temperatur zwischen zwei bis vier Tage lang trocknen. Im Anschluss kann das Körbchen nach Belieben befüllt werden.

Pysanky

Die wohl schönsten Ostereier, die Sie je gesehen haben! Nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen osteuropäischen Ländern ist es langjährige Tradition, Ostereier zu bemalen. Besonders prunkvoll sind die Ostereier in der Ukraine, die sogenannten Pysankys. Der Name der kleinen Kunstwerke stammt von dem ukrainischen Wort „pysaty“, was „schreiben“ bedeutet. Die Ostereier werden mit einem Kistka bemalt: eine Vorrichtung, die in Präzision geschmolzenes Wachs verteilt. Ob florale oder geometrische Muster, hier ist der Kreativität freien Lauf gelassen. Nach und nach werden immer wieder neue Wachsschichten auf das Ei aufgetragen. Sind diese abgekühlt und getrocknet, wird das Ei in ein Farbbad getunkt. Im Anschluss wird die nächste Schicht Muster aufgetragen. Nach mehreren Tauchgängen von hell zu dunkel wird das Ei beschmückt. Ist das Kunstwerk vollendet, wird das Ei vollständig getrocknet und dann mit einem Föhn oder Heizlüfter bearbeitet. So schmelzen die einzelnen Wachschichten und das mehrfarbige Muster kommt zum Vorschein. Die fertigen Meisterwerke erinnern an die kostbaren Fabergé-Eier aus der Zarenzeit. Pysankys-Sets – inklusive Werkzeug und Designanleitungen – gibt es im gut ausgestatteten Bastelladen oder online. Bei der Kunst des Pysankys ist Fingerspitzengefühl und ein wenig Geduld gefragt. Nach getaner Arbeit ist das Glücksgefühl, wenn die dicke Wachsschicht verschwindet und die einzelnen Farben strahlen dürfen, umso größer.

Wer kein glückliches Händchen beim Eierbemalen oder Körbchen basteln hat, der hat vielleicht bei der SKL-Lotterie die Chance auf die ganz großen Glücksgefühle.

Zuerst erschienen auf www.skl.de

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