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„… und das Lustige war: Ich wollte kündigen!“

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Glöckle-Mitspielerin freut sich mit ihrer Familie über 100.000 Euro

„Verschieberitis“ und die Folgen: Freiburgerin gewinnt 100.000 € im SKL-Millionenspiel

Man hört immer wieder davon: Skrupellose Kriminelle versuchen am Telefon, Menschen mit Lügengeschichten um ihre Ersparnisse zu bringen. Stichwort: Enkeltrick. Einen solchen „Schockanruf“, wie sie es nennt, bekam kürzlich auch Gerlinde Schober*. Sie ließ sich nicht betrügen. Aber: Entsprechend skeptisch war sie dann einige Wochen später, als sie einen Anruf von der Staatlichen Lotterie-Einnahme Glöckle bekam. „Die Dame fragte erst, ob ich sitze, um es ein bisschen spannend zu machen … und sagte dann, ich hätte 100.000 € gewonnen. Ich habe ihr am Anfang nicht geglaubt. Am Telefon kann man vieles erzählen, das glaube ich erstmal so nicht“, erklärt Frau Schober resolut. „Weiß man denn, was man den Menschen glauben kann?“ Die Glöckle-Mitarbeiterin verstand das sofort und hatte einen Vorschlag: „Die Dame meinte, ich könne gern zurückrufen, über die Glöckle-Nummer. Das habe ich dann gemacht, und das mit dem Gewinn stimmte! Das war für mich nicht vorstellbar!“

Ihr Mann hatte sie überredet: „Ich bin nicht so der Spielertyp!“

Inzwischen, so erzählt die 74-Jährige aus dem schönen Markgräflerland, sei der Betrag längst auf ihrem Konto eingegangen. „Ja, es lief alles wunderbar! Und das Lustige war: Ich wollte das Spiel kündigen, aber ich habe es dann immer wieder verschoben und verschoben …“. So wurde in diesem Fall die „Verschieberitis“ zu ihrem Glück. „Ich kann es nicht fassen. Dabei habe ich noch nie gewonnen!“

Ihr Mann hatte sie überredet, am SKL-Millionenspiel teilzunehmen. „Ich bin nicht so der Spielertyp! Mein Mann spielt seit Jahren … Lotto und so, aber er hat bis auf ein paar Euro nie was gewonnen. Er sagte, probier‘ doch mal sowas und ich hab‘ mich bequatschen lassen“, lacht sie. „Für uns war’s ein Glücksfall, der uns sehr guttut!“

Es bleibt alles in der Familie: „Wir feiern gemeinsam!“

Fleißig und sparsam seien sie immer gewesen, erzählt die 3-fache Mutter. „Wir haben immer für alles gearbeitet, aber wir haben uns auch Auszeiten zu zweit genommen. Wir haben viel geschafft und sind auch ein bisschen stolz.“ Sie hatte im Gesundheitswesen gearbeitet, ihr Mann ist als Handwerker trotz Ruhestand bis heute aktiv, aus Freude am Beruf. „Das ist ein gutes Gefühl auch in unserem Alter, wenn man sich ein bisschen was leisten kann, ohne drüber nachzudenken. Wir gehen jetzt öfter sonntags mal was essen und wir werden uns ein anderes Auto kaufen. Und ich mache mit meinen Töchtern eine Reise in den Süden – und ich bezahle.“

Zusammenhalt zählt für Familie Schober. Töchter, Schwiegersöhne und Enkelkinder kommen regelmäßig zu Besuch, man kocht und isst dann zusammen. „Wir feiern gemeinsam und stoßen an und sie kommen gern – ohne, dass man das verlangt“, verrät die Gewinnerin. „Das ist unser Lebenselixier. Wir haben ein schönes Leben, was will man mehr?“

*Name geändert
Die abgebildeten Personen sind Symbolbilder, um die Privatsphäre unserer Kunden zu schützen. Diese Bilder stammen von istock.com

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