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Glück in der Tasche

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Woher haben die beliebten Glücksbringer der Deutschen ihre Bedeutung?

Das vierblättrige Kleeblatt, der Glückscent, das Marzipanschwein – viele Menschen erkennen hierin ihre persönlichen Symbole des Glücks. Aber was steckt hinter der Bedeutung der Glücksbringer?

Das Vierblättrige Kleeblatt

Die Bedeutung des vierblättrigen Kleeblatts geht auf das Christentum zurück. So soll Eva eins als Andenken aus dem Paradies mitgenommen haben. Wer ein solches Kleeblatt findet, hält demnach ein Stück Paradies in den Händen. Auf Wiesen und Feldern ist das paradiesische Kleeblatt überaus selten, den meisten fehlt das vierte Blatt zum Glück. An Silvester gehen viele Glückssuchende deshalb los, um den von Natur aus vierblättrigen Glücksklee zu kaufen und zu verschenken. Interessant zu wissen: Der in Gartencentern erhältliche Glücksklee der Gattung Oxalis stammt ursprünglich aus Mexiko und ist mit dem Klee, der auf deutschen Rasenflächen wächst, nicht verwandt.

Der Glückscent

Es heißt: Wer einen Cent oder Pfennig auf der Straße findet, dem soll finanzielles Glück blühen. Auch soll der Finderin oder dem Finder der Münze aus Kupfer Böses fernbleiben, so glaubten die Menschen früher, dass das Material vor bösen Zauber und Hexen schützt. Tauftaler galten deshalb zur Geburt eines Kindes als beliebtes Geschenk, um dem Kind Glück im Leben zu wünschen.

Das Glücksschwein

In der Geschichte steht das Schwein für Fruchtbarkeit und Stärke. Schon die alten Griechen brachten der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter Schweine als Opfer. Für die Germanen war der wilde Eber, also das ausgewachsene männliche Schwein, das heilige Tier der Götter. Spätestens seit dem Mittelalter hat das Tier wohl auch eine Bedeutung des Glücks. Verlierer bekamen bei volkstümlichen Wettbewerben als Trostpreis ein Schwein geschenkt und waren damit letztlich doch die Glücklichen. Sie haben „Schwein gehabt“.

Auf Holz klopfen

Wer gerade kein Glücksbringer in der Tasche trägt, hat andere Möglichkeiten, Glück herbeizurufen. Zum Beispiel, indem er drei Mal auf Holz klopft. Für diesen Glauben gibt es mehrere Erklärungsansätze. Einer stammt aus dem Bergbau: Arbeiter wollten früher mit dem Klopfen die Qualität der unterirdischen Holz-Konstruktionen testen. Ertönte ein dumpfes Geräusch, bedeutete es, dass die Pfähle morsch waren und die Arbeiter die Gänge nicht betreten sollten. Ergab das Klopfen einen hellen Ton, war das Holz stabil.

Bild: ©gettyImages/www.photo-chick.com

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